Dies ist das Archiv der Website des Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung bis März 2014. Aktuelle Informationen finden Sie unter www.geschlossene-unterbringung.de
 
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Sperren Sie etwa Ihre Kinder ein? Geschlossene Heime sind keine Lösung!

Foto: www.super-urban.de | Enver Hirsch

Hamburg hat 2008 den Betrieb der Geschlossenen Unterbringung Feuerbergstraße eingestellt, und nun werden auch die Haaseburg- Heime geschlossen!

Seine schwierigsten Kinder brachte Hamburg seit der Schließung seiner eigenen Geschlossenen Unterbringung außerhalb Hamburgs unter. Mehr als 50 Minderjährige kamen seit Herbst 2008 bis heute in die Haasenburg GmbH in Brandenburg.

Anfang November meldete die Presse, dass das Land Brandenburg die umstrittenen Haasenburg-Heime nach Mißhandlungsvorwürfen schließt. Eine Untersuchungskommission war zu erschreckenden Ergebnissen gekommen.

Wenn auch erneut eine Geschlossene Unterbringung selbst geschlossen wird: Die grundsätzliche Diskussion über geschlossene Heime und ihre Alternativen geht weiter. Wegsperren ist keine Lösung!

Keine geschlossene Unterbringung von (Hamburger) Kindern und Jugendlichen

Erziehung ist nur in Freiheit möglich

Alle Argumente, mit denen wir uns seinerzeit für eine Schließung der geschlossenen Unterbringung Feuerstraße eingesetzt haben, haben weiter Gültigkeit. Geschlossene Heime verschärfen die Probleme, die sie lösen sollen. Sie sind Symbol für eine Politik der Härte gegenüber schwierigen Jugendlichen.

Das "Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung" streitet für eine humane Erziehung, die ohne Freiheitsentzug auskommt.

Warum geschlossene Unterbringung der falsche Weg ist

Unser Vorschlag: Ein Kooperations-Pool

Erfahrene Pädagogen und Erzieher der Hamburger Jugendhilfeeinrichtungen bündeln ihr Know-how künftig in einem Kooperations-Pool. Die wenigen besonders "Schwierigen" werden hierher gemeldet, und die Expertengruppe entwickelt umgehend die passende Reaktion: Gibt es Erzieher, die schon einmal mit einem ähnlichen Fall zu tun hatten? Gibt es eine Wohneinrichtung, deren Zielsetzung auf diese Jugendlichen besonders passt? Können zwei Pädagogen aus unterschiedlichen Einrichtungen zusammengebracht werden, um für einen bestimmten Zeitraum zu kooperieren? Das bedeutet unter Umständen auch, dass ein Jugendlicher zwei Wochen rund um die Uhr nicht aus den Augen gelassen wird. Es gibt also Alternativen. Wenn wir wollen, können wir sie gleich morgen erproben. Alle 47 Organisationen, die die Erklärung gegen die Wiedereinführung der geschlossenen Unterbringung unterzeichnet haben, bieten sich als Partner für den Verzicht auf Freiheitsentziehende Maßnahmen gegen Kinder und Jugendliche an.

Info-Poster

Sperren Sie etwa Ihre Kinder ein? Geschlossene Heime sind keine Lösung!

Mit Argumenten gegen die Geschlossen Unterbringung auf der Rückseite. Das Poster ist leider vergriffen und kann nicht mehr bestellt werden

Aktuelle Termine

25.03.14 | 18.00
Treffen des Aktionsbündnisses gegen geschlossene Unterbringung mehr

Aktuelle Presse

13.01.14
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10.01.14
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21.12.13
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13.12.13
Haasenburg-Heime müssen bis zum 20. Dezember schließen mehr

12.12.13
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